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Dreambox Zugriff mit Telnet / SSH PDF Drucken E-Mail
  
Sonntag, 21. Februar 2010 um 20:24 Uhr
Um auf der Dream einige Änderungen vornehmen zu können empfiehlt es sich manchmal per SSH oder Telnet einzuloggen.
Doch beim ersten Versuch mittels Putty auf meine Box zuzugreifen habe ich bei jedem login eine Fehlermeldung bekommen. Nach einer Recherche habe ich das Problem folgendermasen lösen können.
Die Dreambox läuft per default oder nach dem flashen eines neuen Images ohne SSH Passwort. Mittels Linux Konsole und dem Befehl telnet 192.168.X.X (IP der Dreambox) auf der 7020 eingeloggt kann man mit dem Befehl passwd das Passwort erstellen und speichern.
Hier habe ich noch eine Seite mit den grundlegenden Telnet / SSH Befehlen.

Bei der Dreambox gibt es sogenannte Runlevel, meine 7020 läuft, wenn sie normal gestartet ist, im Runlevel 2.
Das kann man abfragen, indem man einfach "runlevel" auf der Konsole eingibt.

Die verschiedenen Dienste starten bei Linux-Systemen in den verschiedenen Runlevel.

Das bedeutet, dass im Verzeichnis /etc/ für jeden Runlevel ein Verzeichnis gibt, das den Namen des Runlevels hat (rc0.d bis rcS.d)

In diesem Verzeichnis werden die Programme aufgerufen, die beim Starten und Beenden des Runlevel ausgeführt werden sollen.

Beim Starten des Runlevels werden alle Programme aufgerufen, die ein großes S am Namensanfang haben, beim Beenden alle mit einem großen K.
Wichtig ist, dass der Buchstabe groß geschrieben ist.
Alles andere am Dateinamensanfang wird von dem ausführenden Programm ignoriert.

Und zwar werden die Programme in der numerischen Reihenfolge ihres Namens aufgerufen (S00 bis S99, bzw. K00 bis K99).

Jedes dort gefundene Programm wird beim Starten des Runlevels mit dem Parameter "start" und beim Beenden mit dem Runlevel "stop" aufgerufen.

Um sich die Sache zu vereinfachen, liegen die Programme (normalerweise Start/Stop-Scripte) im Verzeichnis /etc/init.d und aus den "Runlevel-Verzeichnissen" werden Softlinks mit dem passenden Namen auf das zuständige Programm in /etc/init.d gemacht.



Dadurch kann z.b. das Script, das im Runlevel 3 laufen soll, in /etc/init.d webserver heißen, und als /etc/rc3.d/S99web aufgerufen werden.


Beim Twonky liegt das Startscript init allerdings im Ordner /var/etc/ so habe ich logischerweise (auch wenn eingefleischte Linuxanwender es evt. Anders machen würden) einen Link mit dem Befehl "ln -s /var/etc/init S98mediaserver" im Verzeichnis rc2.d erstellt, und siehe da mein Twonky startet mit jedem Systemstart wieder mit.

Nun noch zum beenden dasselbe im Verzeichnis /etc/rc6.d hier habe ich wieder mit dem Befehl "ln -s /var/etc/init S88mediaserver" einen symbolischen Link erstellt.

Nun läuft es so, wie ich es will und hoffe es hilft dem ein oder anderen User.

Aktualisiert ( Sonntag, 21. Februar 2010 um 22:44 Uhr )
 

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